Bannerbild | zur Startseite Bannerbild | zur Startseite
Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 

"Grün-Weiße Kooperation in Oderland-Spree"

Green Care in Seniorenzentrum

Mit Tieren oder Pflanzen in Kontakt kommen, je nach Fähigkeiten gemeinsam sinnstiftend tätig sein - in Sozialer Landwirtschaft, auch "Green Care" oder "Grüne Pflege" genannt, geht das.

220422_GWK_Logo_Entwurfnur grün-Weiße Kooperation Kopie

Immer mehr ältere Menschen und gleichzeitig immer weniger Arbeitskräfte in der Pflege - denn auch viele von ihnen gehen demnächst in Rente oder wechseln den Job wegen Arbeitsüberlastung: Was kommt da auf uns zu?

Dieses Dilemma duldet keinen Aufschub und deshalb beschäftigen wir uns mit einem Modell, was z.B. in den Niederlanden und Österreich stark im Kommen ist: Soziale Landwirtschaft. Hier gibt es Wohn- , Betreuungs- und Therapieangebote für verschiedene Zielgruppen, darunter auch für Ältere mit und ohne Pflegebedarf und  für Menschen mit Demenz. Sowohl von Seiten der älteren Menschen als auch von Pflegekräften wird dieses Modell stark nachgefragt. Es schafft vielseitige, attraktive Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Für alle Beteiligten ist es wohltuend, in einem natürlichen Umfeld ländlichen Alltag zu erleben und mitzugestalten. 

Wir wollen Soziale Landwirtschaft in der Region Oderland-Spree voranbringen. Deren Einführung ist kein Selbstläufer. Es braucht Unterstützungsstrukturen, die Landwirte und Sozialträger auf diesem neuen Weg begleiten. Mit Praxispartnern und Wissenschaftlerinnen haben wir im Rahmen von "Grün-Weiße Kooperation in Oderland-Spree" ein Konzept für ein Modellprojekt entwickelt, in dem wir eine Beratungs- und Vernetzungsstelle für Soziale Landwirtschaft aufbauen und testen wollen.

Höhepunkt des 4-monatigen Entwicklungsprojektes war der Dritte Runde Tisch "Soziale Landwirtschaft" am 9. Juni 2022. Gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg, die bereits zwei Runde Tische zum Thema konzipiert hat, wurden  ca. 50 Akteure aus Wissenschaft und Praxis aufs Dorf nach Hasenfelde eingeladen. Vormittags gab es Inputs zu Sozialer Landwirtschaft in der Kulturkirche, nachmittags Workshops auf einem Hof in der Nachbarschaft.

Workshop Soziale Landwirtschaft in der Kulturkirche Hasenfelde
Abschluss Runder Tisch Soziale Landwirtschaft
Abschluss Runder Tisch Soziale Landwirtschaft

Projektpartner waren u.a. neben der BTU Landwirte der Region (H. Engel und E. Zijlstra sowie weitere Landwirte als Interviewpartner), Vertreter von Sozialen Trägern (W. Futterlieb - Geschäftsführer LIONCARE Wohnen und Pflege GmbH und weitere), das Leibnitz-Institut für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), die Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier des Landes Brandenburg (FAPIQ) und die DASoL (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Soziale Landwirtschaft).

Förderhinweis Grün-Weiße Kooperation